Gabriele Piontek     Heilpraktikerin     Niederrheinallee 324     47506 Neukirchen-Vluyn

Phytotherapie

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Was ist Pflanzenheilkunde?

In der Phytotherapie versucht man das gesamte Potenzial einer Pflanze zu nutzen. Diese ist eine natürliche, nebenwirkungsarme Therapie.  Die einzelnen Pflanzenbestandteile können zur Vorbeugung als auch zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden. Innerlich werden sie eingenommen in Form von pflanzlichen Arzneimitteln oder Heilkräutertees. In der Phytotherapie ist auch äußerliche Anwendung möglich, wie z.B. Inhalationen bei Atemwegsbeschwerden oder Salben bei Venenproblemen.

Wie ist die Wirksamkeit der Pflanzenheilkunde?

Seit Tausenden von Jahren werden die Menschen mit Pflanzen therapiert. Heute schöpft man in der Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln nicht nur aus dem langjährigen Erfahrungsschatz früherer Generationen, sondern aus den Erkenntnissen moderner Forschung. Hier ist Deutschland mit seinen zahlreichen forschenden Phytopharmaka-Herstellern und den ebenso zahlreichen und bestens ausgestatteten Universitäts-Instituten international führend. Dies gilt auch für die Unternehmen und Institute, die mit hohem Aufwand Heilpflanzen mit besonders hohen Wirkstoffgehalten züchten. Sehr viele Pflanzen wurden untersucht und die Wirksamkeit  bestätigt. Anderseits obwohl der Hauptinhaltstoff  bekannt ist, und auf gleichbleibende Wirkung eingestellt ist, basiert die Wirksamkeit pflanzlicher Arzneien auf die Gesamtmischung sämtlicher Inhaltstoffe. Es hat mal eine Zeit gegeben, wo man versucht hat, sich auf einzelne Wirkstoffe zu konzentrieren und diese dann isoliert als Arzneimittel zu vermarkten. Das war ein Irrweg, die Gesamtheit macht das hochwertige Phytopharmakon, auch wenn man natürlich versucht bei Züchtungen die erkannten Wirkstoffe anzureichern. Eine Ausnahme bilden natürlich bekannte „Gifte“ als Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs wie Belladonna aus der Tollkirsche, Digitalis aus dem roten Fingerhut oder Colchicin aus der Herbstzeitlose, die man aber mit Ausnahme der Homöopathie heute nur noch isoliert als semi-synthetische Arzneimittel einsetzt.

Auch die Zubereitung der Heilpflanzen spielt eine große Rolle für die Wirksamkeit. Das kann man am Beispiel vom Schwarzen Tee erkennen. Wenn dieser nur kurz aufgebrüht wird, kann die anregende Wirkung am stärksten ausgeprägt sein, dies kann als Muntermachergetränk von Teegenießer geschätzt werden. Bei längerer Zeit (10 min.) können die Gerbstoffe verstärkt in die Lösung gehen. Diese können das Coffein binden und dadurch kann die anregende Wirkung vermindert, oder besser gesagt , auf niedrigerem Level verlängert werden. Die Gerbstoffe haben stopfende Eigenschaften, was bei Durchfalltherapie angewendet werden kann.

Welche Pflanzenzubereitungen gibt es?

In der Pflanzenheilkunde werden folgende Heilpflanzenzubereitungen vorgenommen:

  • Teedrogen (Trockenpflanzen für die Teezubereitung) wie Blättern, Blüten, Rinden, Wurzeln, Samen, Flechten, Zapfen u.v.m. Heilpflanzentees können aus einzelnen Teesorten bestehen oder aus Teemischung. Die Bestandteile unterstützen sich gegenseitig in ihre Wirkung.
  • Tinkturen- alkoholische gebrauchsfertige Pflanzenzubereitungen aus getrockneten oder frischen Pflanzen. Sie wirken vergleichbar wie die Tees , sind aber aufgrund des Alkoholgehaltes halbarer. Manche Pflanzeninhaltstoffe werden auch nur in alkoholischen Extraktionen richtig gelöst und freigesetzt.
  • Extrakte- flüssige oder getrocknete Pflanzenkonzentrate, welche für die Herstellung  von Tabletten, Tropfen, Säften, Salben und vielen weiteren verwendet werden. Diese haben oftmals standardisietre (mit definiertem Gehalt) Hauptwirkstoffe.

Ist die Qualität der Pflanzen für die wirksame Therapie wichtig ?

Die Herkunft und Qualität der Pflanzen ist entscheidend. Sie können mit Schädlingen, Pilzen, Schwermetallen oder anderen Giftstoffen verunreinigt sein und dadurch gesundheitliche Schäden verursachen.

Für die Produktqualität ist auch wichtig darauf zu achten, dass nur die wirksamen Bestandteile verwendet werden. Z.B.  Kamillenblütentee enthält  nur die wirksamen Blüten.  Bei der Bezeichnung Kamillentee dürfen alle Pflanzenteile verwendet werden (auch die unwirksamen), was natürlich wesentlich billiger ist.

Es wird angeraten die pflanzlichen Arzneimittel in der Apotheke zu beziehen, weil sie da auf Reinheit und Identität geprüft werden und gute Qualität gesichert ist.

Welche Anwendungsgebiete hat die Pflanzenheilkunde?

Die Pflanzenheilkunde kann unter anderem bei folgenden Beschwerden zum Einsatz kommen:

  • Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche (Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen, Erschöpfungszustände)
  • Appetitmangel und Verdauungsstörung
  • Magenerkrankungen
  • Ekzeme und andere Hauterkrankungen
  • Nieren und Blasenbeschwerden
  • Herz-Kreislauf-Gefäßerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Frauenbeschwerden( Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden)
  • Immunschwäche
Haben Pflanzenpräparate Nebenwirkungen und Wechselwirkungen?

Bei der Pflanzentherapie handelt  sich um eine in der Regel milde, nebenwirkungsarme Therapie, wenn die Dosierung, die Dauer und die Anwendungsbeschränkungen der Therapie beachtet werden. Bei Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen kann zu Wechselwirkungen kommen wie z.B. zwischen hochdosierten Johanniskrautpräparaten und blutverdünnenden Medikamenten. Das muss aber in der Gebrauchsinformation ( Beipackzettel) immer beschrieben sein.

Wie wird Pflanzenheilkunde in der Praxis angewendet ?

In meiner Praxis kann ich für jeden Patienten eine ganz individuelle Rezeptur erstellen, welche aus einer Teemischung oder Tinkturenmischung  besteht. Ich empfehle auch hochkonzentrierte pflanzliche Pharmazeutika. Bei der Zusammenstellung  berücksichtige ich, die Erkrankung des Patienten, sowie seine Konstitution, besondere Befindlichkeiten, das Alter und Geschlecht. Die Pflanzenzubereitungen setze ich ein, um Krankheiten vorzubeugen oder den Körper nach einer durchgemachten Erkrankung zu stärken. Auch akute Beschwerden lassen sich mit pflanzlichen Arzneimitteln oftmals gut therapieren, als ausschließliche Therapie oder begleitend zu anderen Medikamenten.  Die Anwendung  pflanzlicher Mittel  bei chronischen Krankheiten hat sich ebenfalls in der Praxis bewährt.

Die Pflanzenheilkunde ist, gerade in Deutschland, vom Gesetzgeber als besondere Therapierichtung anerkannt.

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