Phytotherapie
Pflanzenheilkunde
Seit Tausenden von Jahren haben die Menschen die Kraft und die heilenden Eigenschaften der Pflanzen genutzt. Heutzutage ist diese Art der Behandlung wiederentdeckt worden. Wir entscheiden uns immer öfter, unsere Symptome und Befindlichkeitsstörungen mit pflanzlichen Mitteln zu lindern.
Was ist Pflanzenheilkunde?
Pflanzenheilkunde, oder auch Phytotherapie, ist eine natürliche, nebenwirkungsarme Therapie.
Wie ist die Wirksamkeit der Pflanzenheilkunde?

Heute schöpft man in der Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln nicht nur aus dem langjährigen Erfahrungsschatz früherer Generationen, sondern auch aus den Erkenntnissen moderner Forschung. Sehr viele Pflanzen wurden untersucht und ihre Wirksamkeit bestätigt. Diese basiert oft auf der Gesamtmischung sämtlicher Inhaltsstoffe. Die Pflanzen können sowohl zur Vorbeugung als auch zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden. Innerlich werden sie angewendet in Form von Kapseln, Tropfen oder Heilkräutertees. Äußerlich ist ihre Anwendung ebenfalls möglich, etwa zum Inhalieren bei Atemwegserkrankungen oder als Salben bei Venenerkrankungen.

 

Auch die Zubereitung der Heilpflanzen spielt eine große Rolle für die Wirksamkeit des angewendeten Produktes. Das kann man z.B. am Schwarzen Tee erkennen. Wird dieser nur kurz aufgebrüht, ist die anregende Wirkung am stärksten ausgeprägt, was von Teegenießern als Muntermacher geschätzt wird. Bei längerer Ziehzeit (10 Min.) können die Gerbstoffe verstärkt in Lösung gehen. Diese binden das Coffein und dadurch kann die anregende Wirkung vermindert und so auf niedrigerem Level verlängert werden. Die Gerbstoffe haben stopfende Eigenschaften, was bei der Durchfalltherapie zur Heilung eingesetzt wird.

Ist die Qualität der Pflanzen für die wirksame Therapie wichtig?

Die Herkunft und Qualität der Pflanzen sind entscheidend. Diese können mit Schädlingen, Pilzen, Schwermetallen oder anderen Giftstoffen verunreinigt sein und dadurch gesundheitliche Schäden verursachen.

 

Für den Erfolg der Behandlung ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass nur die wirksamen Bestandteile der Pflanze verwendet werden, z.B. Kamillenblütentee darf nur die wirksamen Blüten der Kamillenpflanze enthalten. Bei der Bezeichnung Kamillentee dürfen dagegen alle Pflanzenteile verwendet werden (auch die weniger oder unwirksamen), was natürlich wesentlich preisgünstiger ist.

 

Es wird angeraten, die pflanzlichen Arzneimittel in der Apotheke zu beziehen, weil sie da auf Identität und Reinheit geprüft werden und damit eine gute Qualität gesichert ist.

Welche Anwendungsgebiete hat die Pflanzenheilkunde?

Die Pflanzenheilkunde kann unter anderem bei folgenden Beschwerden zum Einsatz kommen:

Haben Pflanzenpräparate Nebenwirkungen und Wechselwirkungen?
Bei der Pflanzentherapie handelt es sich um eine in aller Regel milde, nebenwirkungsarme Behandlungsform, wenn die Dosierung, die Dauer der Therapie und die Anwendungsbeschränkungen beachtet werden. Bei Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, kann es zu Wechselwirkungen kommen, wie z.B. zwischen hochdosierten Johanniskrautpräparaten und blutverdünnenden Medikamenten. Auf diese möglichen Wechselwirkungen muss aber immer im Beipackzettel hingewiesen werden.
Wie wird die Pflanzenheilkunde in der Praxis angewendet?
In meiner Praxis kann ich für jeden Patienten und jede Patientin eine ganz individuelle Rezeptur erstellen, welche aus einer Tee- oder Tinkturenmischung besteht. Ich empfehle auch hochkonzentrierte pflanzliche Pharmazeutika. Bei der Zusammenstellung berücksichtige ich die Erkrankung des Patienten oder der Patientin sowie die Konstitution, besondere Befindlichkeiten, das Alter und Geschlecht. Die Pflanzenzubereitungen setze ich ein, um Krankheiten vorzubeugen oder den Körper nach einer durchgemachten Erkrankung zu stärken. Auch akute Beschwerden lassen sich mit pflanzlichen Arzneimitteln oftmals gut therapieren (als ausschließliche Behandlung oder begleitend zu anderen Medikamenten). Die Anwendung pflanzlicher Mittel bei chronischen Erkrankungen hat sich in der Praxis ebenfalls bewährt.

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